Klootschießerkreis 1 Butjadingen

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KV 1 Butjadingen

Dienstag, 17. Januar 2017 - 00:52 Uhr
Hält der Frost, oder hält er nicht – Klootschießer „Gewehr bei Fuß“

Wird es nun kurzfristig etwas mit dem ersehnten Klootschießer-Länderkampf in Stollhamm – oder nicht. Auch die Verantwortlichen des KBV Stollhamm beobachten das Wetter sehr genau und haben sich am Montagnachmittag abermals auf den für den Wettkampf vorgesehenen Ländereien umgesehen.

Danach macht das Wettkampfgelände einen hervorragenden Eindruck. Es ist weitgehend frei von Schnee und auch kurz abgeweidet, so dass die Wettkämpfer beste Bedingungen vorfinden würden. Allerdings konnte Landesbahnweiser Rudi Milbrandt ohne Probleme einen Spaten in die Erde stechen, so dass sich kurzfristig wohl nicht die notwendige Boden-Härte einstellen wird.

Auch wenn der Frost noch einige Tage anhalten soll, so sind für das Wochenende schon wieder Temperaturen oberhalb der Null-Grad-Grenze prognostiziert. Doch weil Vorhersagen nicht immer mit den tatsächlichen Verhältnissen überein stimmen, wird die Wettersituation vor Ort weiter genauestens beobachtet.

Und sollte eine Austragung am kommenden Wochenende doch noch möglich werden, würde neben sämtlichen Zeitungen zwischen Weser und Ems auch dieser Newsletter die entsprechenden Informationen bekannt geben. In dem Fall würden am Sonnabend die Jugendlichen und Junioren gegeneinander antreten. Der Sonntag wäre dann den Männern vorbehalten.

Doch derzeit sieht es – leider – nicht nach einem Zustandekommen aus. So hat beispielsweise der Landesverband Oldenburg festgelegt, dass ein weiteres Trainingswerfen am kommenden Sonnabend, 21. Januar 2017, ab 13 Uhr auf dem Sportplatz in Altjührden stattfindet.

Viele Verbands-Funktionäre werden auch am Sonntag, 22. Januar 2017, ab 10 Uhr beim Hartwarden-Gedenken in Rodenkirchen vertreten sein. Aber eben nur, wenn in Stollhamm nicht geworfen wird.

Montag, 9. Januar 2017 - 12:06 Uhr
Klootschießer-Landesverbände setzen auf Erfahrung

Zwei Nächte hat es auch in Butjadingen ordentlich gefroren, dann war alles wieder vorbei. Inzwischen hat sich das Thermometer wieder auf Temperaturen von über null Grad eingependelt, so dass an eine Austragung des Länderkampfes derzeit nicht zu denken ist.

Allerdings sagen die Wetterfrösche voraus, dass in der zweiten Januar-Hälfte eine Kaltfront zu erwarten ist. Sollte diese Frostperiode einige Tage länger anhalten und sie nicht von Schneefall begleitet sein, könnte es zur Feldkampf-Austragung in Stollhamm kommen. Bis dahin muss abgewartet werden.

Derweil arbeiten die Spitzenwerfer beider Landesverbände weiter an ihrer Form. Beim Silvesterwerfen der Ostfriesen überzeugte sich auch Ex-Europameister Karl Kleemann aus Großheide vom Können seiner Nachfolger. Und er hatte seinen Sohn Gerd mitgebracht, der inzwischen in den USA lebt und zum Weihnachtsurlaub in seiner alten Heimat weilte. Vater und Sohn, die mehrfach gemeinsam in der ostfriesischen Länderauswahl standen, sahen in Utgast gute Leistungen.

Karl Kleemann fungiert inzwischen übrigens als Landesbahnweiser und ist Nachfolger des legendären Erwin Holzenkämpfer, der vor knapp einem Jahr, kurz vor seinem 90. Geburtstag, verstorben ist. Jahrzehntelang fehlte er mit Bahnweiserfahne und Tabakpfeife bei keinem Klootschießer-Wettkampf.

Beim Jahres-Abschlußwerfen der Oldenburger waren auch die Bahnweiser Rudi Milbrandt (Stollhamm), Claus Dörrbecker (Blexen) und Heiko Stindt (Langendamm) im Einsatz. Mit dem an diesem Tag verhinderten Eugen Böning aus Seefeld sind sie seit vielen Jahren im Einsatz und bringen große Erfahrung aus zahlreichen Feldkämpfen mit. Bei beiden Landesverbänden spielt also das „Pfund“ Erfahrung eine große Rolle.

Montag, 2. Januar 2017 - 21:51 Uhr
Klootschießer trainieren auf großen Holztüren

Die Klootschießer aus Oldenburg und Ostfriesland sind bestens gerüstet für den in Stollhamm/Butjadingen geplanten Länderkampf. Das zeigte sich am Silvestertag, als sich die jeweils besten Werfer der beiden Landesverbände zu einem Jahresabschlusswerden trafen. Mit dabei bei diesem letzten „Aufgalopp“ im alten Jahr war auch eine Abordnung aus Stollhamm.

Im ostfriesischen Utgast betonte Landesverbandsvorsitzender Johannes Trännapp, dass die Ostfriesen darauf brennen, die Schmach von Utgast vergessen zu lassen. Damit bezog er sich auf das bislang letzte Aufeinandertreffen im Jahre 2012, als sich die Oldenburger in allen drei Altersklassen den Sieg sicherten.

Geleitet wurde das Trainingswerfen in Utgast von den Feldobleuten Horst Dieling, Egon Allgeier, Bert Stroje und Fidi Janßen. Beim anschließenden Meinungsaustausch kündigte Fidi Janßen an, dass in den nächsten Wochen verstärkt an der Wurfgenauigkeit der Aktiven gearbeitet werden soll. Dazu soll eine etwa zwei mal zwei Meter große Holztür eingesetzt werden, auf der die Werfer die Klootkugeln plazieren sollen. Der frühere Feldobmann Gerd Wessels erinnerte dabei daran, dass dieses Trainingsmittel schon vor fast 200 Jahren in Butjadingen eingesetzt wurde.

Beim Trainingswerfen der Oldenburger in Spohle waren auch wieder zahlreiche Zuschauer (Käkler und Mäkler) dabei. Geleitet wurde das Werfen vom Landesverbandsvorsitzenden Robert Schröder, der sich insbesondere bei Heiko Stindt vom Kreisverband Waterkant für die Durchführung dieses Werfens bedankte. Schröder zeigte sich in zweifacher Hinsicht optimistisch: einerseits erwartet er für den Beginn des Jahres eine Frostperiode und andererseits sieht er die Oldenburger bestens aufgestellt für das Kräftemessen mit den Ostfriesen.

Bei Grog, Bratwurst und Berlinern saßen die Klootschießer aus Ostfriesland und Oldenburg nach den jeweiligen Trainingswerfen noch einige Zeit zusammen und verständigten sich auf einen Wunsch für das neue Jahr: klirrenden Kahlfrost.

Rolf Blumenberg

Samstag, 24. September 2016 - 15:05 Uhr
Heverbund-Treffen 2016

Hallo zusammen,

Ankündigung einer traditionellen Veranstaltung im Kreis 1 am 1. und 2. Oktober.

Und zwar:
Der sportliche Vergleich unserer männlichen Jugend des Kreises mit denen der nordfriesischen Heverbünder.

Die Beschreibung in der anliegenden Pressemitteilung von Frank macht aber deutlich, dass die Veranstaltung nicht nur eine sportliche Auseinandersetzung ist, sondern insbesondere ein freundschaftliches Treffen.
Seit Jahrzehnten besteht diese Verbindung bereits und viele freundschaftliche Verbindungen bestehen noch heute.
Junge Sportler als auch Begleiter der vergangenen Treffens können dies nachempfinden.

Ich rufe daher alle dem Friesensport verbunden Mitglieder, als auch deren Freunde auf, hier als Käkler und Mäkler dabei zu sein.
- Seht hierzu bitte den Veranstaltungsablauf -.
Auch am Samstagabend zum gemütlichen Beisammensein sind Käkler und Mäkler ebenfalls gern gesehen.
Eure Anwesenheit zollt unseren männlichen Kreis-Jugendwarten Frank Göckemeyer und Bernd Bunjes, als Verantwortliche der Veranstaltung, großen Respekt. Seit also dabei.
Frank ist seit Jahren der Kontakter zu den Heverbündern und organisiert das Umfeld dazu. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe.

Von mir hierzu ein herzliches Dankeschön.

Danken möchte ich auch dem Verein Schweewarden dafür, in diesem Jahr Schirmherr der Veranstaltung zu sein.
Ebenso dem Verein Waddens, der wieder einmal ihren Außendeich für eine überregionale Veranstaltung aufbereitet.

Ich bitte die Verantwortlichen der Vereine, ihre Mitglieder über dieses Treffen zu informieren, damit wir alle der Veranstaltung einen würdigen Rahmen geben.

Gruß Siegfried

Montag, 19. September 2016 - 21:07 Uhr
100:100 in Tannenhausen

Tannenhausen/WBö, Auf dem Mehrzweckgelände in Tannenhausen steht die Meisterschaft vom Friesischen Klootschießerverband (FKV) im Klootschießen am Sonnabend den 17. September an. In 17 Altersklassen (männlich/weiblich) werden die neuen Einzelmeister ermittelt. Für einen zügigen Ablauf werden 6 Bahnen aufgebaut. Neben der Einzelwertung steht die sogenannte Länderwertung „100:100“ zwischen den beiden Landesverbänden Ostfriesland und Oldenburg an. In jeder Altersklasse sind jeweils 7 Aktive aus den beiden Landesverbänden startberechtigt. Die besten fünf auf beiden Seiten kommen für den „Länderkampf“ in die Wertung. Jeder Athlet absolviert vier Würfe, und nur der Höchstwurf fließt in die Wertung ein. Am Sonnabend beginnen um 13 Uhr, die Kids, der männlichen/weiblichen D und E, sowie die weibliche C. Um 14.30 Uhr folgen die Junioren/innen, w/m B, m C und Männer IV. In der letzten Startgruppe ab 16 Uhr sind die Männer I bis III, Frauen I und die w/m A gefordert. Jeweils 15 Minuten vor dem Start muss die Anmeldung der Werfer erfolgen. Titelverteidiger und der Favorit bei den Männern I ist der Europameister Hendrik Rüdebusch, Vielstedt/Hude. Bei den Frauen I stehen nur 2 Ostfriesinnen im Aufgebot, so Vizemeisterin Sabrina Post, Utarp/Schweindorf. Bei den Juniorinnen nur je 3 Athletinnen auf beiden Seiten. Die Ostfriesinnen mit der Europameisterin Anke Redelfs Utgast und der Titelverteidigerin Ann-Christin Peters Ardorf.



Bei den Männern II, Ostfriesland auch nur 3 Aktive, ist Bert Stroje, Reepsholt der Titelverteidiger. Favoriten auf den Titel sind aber LotharTaddigs Berumbur und der Ex-Europameister Detlef Müller Mentzhausen. Bei den Männern III kann der Gastgeber Ostfriesland nur 2 Aktive auf dem Zettel. Der amtierende Vizemeister Alfred Wulff Mentzhausen trägt die Favoritenbürde. Bei den Männern IV peilt Gerd Tammen Wiesedefehn die nächste Meisterschaft an. Bei den Junioren weist Sören Bruhn Schweinebrück, die Bestleistung von den Landesmeisterschaften auf. In der A-Jugend deutet sich ein Zweikampf zwischen Jörn Aakmann Berumbur und Bjarn Bohlken Schweinebrück an. Leistungsstark präsentiert sich die weibliche A aus Ostfriesland. Mit am Start auch die Europameisterin Jasmina Dollmann Großheide. Erfreulich auf jeder Seite sind 7 Werferinnen im Aufgebot. Eindeutiger Favorit in der B-Jugend ist Wilko Uphoff Berumbur. Leistungsstark und ausgeglichen auch das Feld der weiblichen B und der C-Jugend aus Ostfriesland. Einige Talente taten sich bei den Kids der D- und E-Jugend bei den Landesmeisterschaften hervor. Im Vorjahr gewann Ostfriesland 13 von 17 Mannschaftswertungen. Oldenburg gewann aber die Gesamtwertung hauchdünn mit 58 Metern Vorsprung. Ostfriesland hatte in den 3 Klassen, A-Jugend, Männer I und Männer III, keine volle Mannschaftsstärke, über 700 Meter liegen gelassen. Somit könnten Rumpfteams auch diesmal den Ausschlag über Sieg oder Niederlage geben.

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