Klootschießerkreis 1 Butjadingen

Startseite | Impressum | Kontakt

KV 1 Butjadingen

Sonntag, 2. April 2017 - 22:34 Uhr
Kreispokalwerfen in Schweewarden

Die Ergebnisse vom Kreispokalwerfen findet ihr ab sofort unter Ergebnisse hier online.

Sonntag, 19. Februar 2017 - 21:58 Uhr
Familie Coldewey ist in Stollhamm unvergessen

Als der Ehrenfeldobmann des Klootschießer-Landesverbandes Ostfriesland, der Landwirt Gerd Wessels aus Gründeich, kürzlich eine Vortragsveranstaltung in seinem Heimatdorf besuchte, staunte er nicht schlecht. Referent an diesem Abend war nämlich ein gewisser Hans-Gerd Coldewey. Und dieser Familienname sagte dem begeisterten ostfriesischen Klootschießer etwas. Er erinnerte sich sogleich, dass er schon seit vielen Jahren ein Buch mit dem Titel „Die Klootschießer- und Boßlerbewegung in Wort und Bild“ von einem Mann Namens Georg Coldewey in seinem Bücherschrank stehen hat Und in diesem Buch hatte Gerd Wessels auch schon oft und gerne gelesen.

Als Wessels den Referenten angesprochen hatte, konnte schnell die Verbindung in der Familie Coldewey hergestellt werden. Nicht nur, dass Georg Coldewey ein Großonkel von Hans-Gerd Coldewey war; auch der Referent selber war und ist ein begeisterter Klootschießer. Auch er erlernte den Friesensport während seiner Kindheit in Stollhamm und fand vor allem Gefallen am Schleuderballspiel. Später wurde er in der Wasserwirtschaft im Raum Norden tätig, pflegt aber immer noch gute Beziehungen nach Stollhamm.

Auch Bruder Dieter, der inzwischen seit über 30 Jahren in Verden lebt, war ein sehr erfolgreicher Klootschießer. Nachdem er schon als Jugendlicher zu den Besten des Landesverbandes Oldenburg gehörte und später sogar mehr als 80 Meter weit warf, schaffte es der Stollhammer 1978 in die Ländermannschaft. Auch nahm er von 1969 bis 1972 an drei Europameisterschaften teil.

Auch wenn es die Familie Coldewey in Stollhamm nicht mehr gibt, so hat der Name hier immer noch einen guten Klang.

Donnerstag, 16. Februar 2017 - 15:59 Uhr
Ersatzfeldkampf in Bohlenbergerfeld

Hallo liebe Friesensportler im Kreis,

mit der Bitte um Kenntnissnahme. Über Nominierungen informieren noch die Fachwarte.

Gruß,

Ralf Enno

Dienstag, 14. Februar 2017 - 13:29 Uhr
Wählt Jonas Schüler zum Sportler des Jahres!

Liebe Friesensportler/innen und Friesensportfreunde/innen,

nachdem Thore Bruns im letzten Jahr zum Sportler des Jahres Wesermarsch gewählt worden ist, ist auch in diesem Jahr wieder ein Friesensportler nominiert, Jonas Schüler.
Jonas absolvierte im Jahr 2016 sein bisher erfolgreichstes Jahr und holte bei den Europameisterschaften in den Niederlanden die Goldmedaille beim Wettkampf mit der Hollandkugel, und zwar mit einem neuen europäischem Rekord in der A-Jugend. Auch mit der Mannschaft holte Jonas Gold. Bereits einen Tag vorher konnte Jonas mit der Mannschaft beim Klootschiessen die Silbermedaille gewinnen.
2 x Europameister und 1 x Vize-Europameister, wir finden, damit hat sich Jonas verdient zum Sportler des Jahres 2016 gewählt zu werden.
Daher rufen wir Euch auf, stimmt ab für Jonas. Ihr könnt das, indem ihr euch Abstimmkarten bei der Nordwestzeitung direkt besorgt oder indem ihr online abstimmt. Hierzu könnt ihr einfach auf die Überschrift dieses Artikel klicken um direkt zur Abstimmung zu gelangen.
Last but not least wäre es eine toller Imagegewinn für unseren Friesensport, wenn zum zweiten Mal in Folge der Titel "Sportler des Jahres" an einen Friesensportler geht.

Fleu Herut,

Ralf Enno Müller
Medienwart

Sonntag, 12. Februar 2017 - 22:36 Uhr
1937: Der Wurf von Werner Oetken muss wiederholt werden

Der eisige Wind der letzten Tage hat hier und da die Frage auftauchen lassen, warum denn an diesem Wochenende nicht der große Feldkampf abgewickelt worden ist. Doch leider hatte es in den Vortagen nicht genug gefroren, so dass selbst bei einem Trainingswerfen der Oldenburger in Mentzhausen ein Teil der geworfenen Kugeln noch „durchschlugen“, d. h. ohne den gewünschten Trüll liegenblieben. Auch das Eis auf den Gräben war nicht so fest, als dass es betreten werden konnte.

Erinnert werden soll an dieser Stelle an den ersten großen Länderkampf zwischen Oldenburg und Ostfriesland, der am 28. Januar 1937 bei Hohenberge ausgetragen wurde. Es herrschte ein derart eisiger Wind, dass bei jedem Wurf „Schuulmauern“ von den Zuschauern gebildet wurden. Damit bekamen die Werfer ein wenig Schutz, um bei den jeweiligen Anläufen nicht allzusehr vom scharfen Wind beeinträchtigt zu werden.

Der Wettkampf verlief sehr ausgeglichen. Die Führung wogte hin und her. Pech hatte der Butjenter Werner Oetken, als er im zweiten Durchgang mit einem gut angesetzten und scharfen Wurf die Fahne eines ostfriesischen Bahnweisers traf und sie zertrümmerte. Der daraufhin absolvierte Wiederholungswurf gelang ihm zum Leidwesen der Oldenburger nicht so gut.

Alles in allem wird für diesen Wettkampf eine Besucherzahl von 7 bis 8000 angegeben. In dem im Jahre 1938 vom Stollhammer Georg Coldewey herausgegebenen Klootschießerbuch heißt es dazu, dass die schneidende Kälte viele Interessenten davon abhielt, den Wettkampf zu besuchen. Solche Besucherzahlen sind heute wohl nicht mehr zu erwarten.

Am Ende eines spannenden Tages siegten damals die Ostfriesen mit nur vier Metern. Bei Addition der Einzelergebnisse zeigte sich, dass die Oldenburger 17 Meter mehr geworfen hatten. Doch das war auch schon damals nicht entscheidend. Es gilt der Vorsprung im Gelände.

Ältere Beiträge

Anmelden